RÜCKGEWINNUNG VON KUNSTSTOFFEN DURCH REGRANULIERUNG
Die Rückgewinnung in der Betriebsstätte Křelov u Olomouce stellt einen Prozess der Wiederausnutzung der in den Abfällen von Fertigung, Landwirtschaft, Geschäftsnetzen oder Haushalten enthaltenen Rohstoffe. Die Rückgewinnung schont auf wesentliche Weise die Naturressourcen, erniedrigt die ökologische Umweltbelastung mit Abfällen sowie die Herstellungskosten. Die Gründer und Gesellschafter der Firma JELÍNEK-TRADING haben an die früheren Erfahrungen von der Forschungstätigkeit, von der Ausführung der verschiedenen Kunststoff verarbeitenden Technologien, von der Leitung der Kunststoff verarbeitenden Fertigungen und weiter dann an die Grundlagen im Maschinenbau, an die Buchhaltungs-, Außenhandels- und Fremdsprachenkenntnis angeknüpft. Die Gesellschaft beschäftigt sich vor allem mit der Regranulierung vom PP und LDPE Abfall , aber auch vom Abfall der anderen Kunststoffe. Sie nutzt auch die weiteren Technologien wie Sinterung, Zerkleinerung, Vermahlung aus. Die Gesellschaft verarbeitet die ganze Reihe von Polymerabfällen (HDPE, PA, PS, ABS, PC u. a.). Seit dem November 2002 hat sie auch eigene Kapazität für Spritzgießen (HDPE, PP, PA u. a.). Sie widmet sich auch der reinen Geschäftstätigkeit mit Originalpolymeren, sowie regranulierten Produkten und Splittprodukten.
Über Regranulierung
In der Firma JELÍNEK-TRADING werden grundsätzlich 2 Typen der Regranulierung durchgeführt:
- Regranulierung mit Waschen zur Verarbeitung der LDPE Folien (sog. „nasse Regranulierung“)
- Regranulierung ohne Waschen zur Verarbeitung der reinen technologischen Abfälle, vor allem der ungewebten Textilien, Folien und Faser auf Basis von PP, Kombination von PP/LDPE/PA (sog. „trockene Regranulierung“)
Bei der Verarbeitung der LDPE Altfolien ist das Material zuerst auf der Messermühle zerkleinert, der entstandene Splitt wird in die Waschmaschine befördert und gewaschen, anschließend erfolgt seine mechanische Entwässerung in einigen Schleudern und seine Nachtrocknung mit der Heißluft. Der ausgewaschene und ausgetrocknete Splitt wird im Speichersilo angesammelt, von hier wird er mit dem Bandförderer oder mit pneumatischer Beförderung in den Schneckenextruder dosiert, wo der Splitt in die Schmelze übergeht, die am Ausgang aus der Extrudermaschine filtriert wird, um die mechanischen beim Waschen nicht abgetrennten Verunreinigungen (Papier, Holz, …) zu beseitigen, anschließend erfolgt die Granulierung auf der Granulieranlage (sog. „Granulierung in das Wasser“). Bei Verarbeitung vom reinen technologischen Abfall, bzw. vom Split ist das Wasch- und Trockenverfahren nicht eingeordnet, ansonsten verläuft der Prozess auf analogische Weise und endet wieder mit „Granulierung in das Wasser". In beiden Fällen ist es möglich, das Endprodukt direkt beim Prozess der Regranulierung nach Kundenwunsch zu färben. Das hergestellte regranulierte Material wird dann in den Speichersilo befördert, wo es durch Rühren vergleichmäßigt und in die Ventilsäcke oder in die Beutel des Typs Big Bag abgefüllt wird. In diesem Zustand wird es verkauft. Ein Teil vom LDPE regranulierten Material nutzen wir zur Fertigung von Abfallsäcken oder Verpackungsfolien auf der eigenen Ausblasstrecke aus.


